Archive for the Gefühle Category

An Flura

Posted in 30 Days, Gefühle on April 14, 2011 by Jonas

Eine Kreuzung. Einige kleine Pfuetzen spiegeln die Mauer aus grauem Marmor, die bedrohlich ueber der Stadt haengt. Ab und zu fahren Autos ueber die Kreuzung, die meisten aus dem Sueden. 17 Schwarze, 4 Blaue, 5 Rote und ein Silberner; Ich habe sie gezaehlt.
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ALGOL

Posted in Gedicht, Gefühle on Dezember 5, 2010 by Jonas

Ich denke oft an dich, hör deine Lieder an –
Zumindest die drei, die ich finde.
Dann erzähle ich allen, wie toll du singst,
Und schwärme von dir, im Geheimen.

Ich weiß wie du aussahst:
Das Lächeln in deinem Gesicht,
Deine braunen? zurückgebundenen Haare
Und wie dein Mund zu mir Spricht!

Du setzt dich weg, weil ich so langweilig bin…
Auch das habe ich nicht vergessen!
Wie wir zu vielen auf dem Holzgerüst frieren,
Und wie du mich zum Abschied umarmst.

Ich denke oft an dich, meistens wenn ich die Lieder höre,
Die du gesungen hast. Als ich dich sah:
Du warst wunderschön. Ich zu jung zu begreifen:
Ich finde dich wunderbar.

Sonnentag

Posted in 30 Days, Gefühle on April 27, 2010 by Jonas

John lag im weichen Sommergras und lächelte. Mit geschlossenen Augen sog er die warme Luft tief ein. Er roch das nasse Gras, das Holz der Laubbäume und die feuchte Erde. Er lauschte dem nahen Spielplatz, hörte die lachenden, die weinenden und die schreienden Kinder. Er genoss es.
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Die Halle

Posted in 30 Days, Gefühle on April 2, 2010 by Jonas

In der Halle war es dunkel. Nur an wenigen Stellen fielen vereinzelte Lichtstrahlen durch das marode Dach und gaben der Halle eine höhlenhafte Erscheinung.
Juliet sog die kühle, feuchte Luft tief ein. Sie blinzelte, während sich ihre vom Sonnenlicht verengten Pupillen langsam weiteten.
Als sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatte, lies sie ihre Augen langsam durch die leere Halle wandern. Staub und Maschinen. Überall Staub. Sie Schüttelte den Kopf.
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Im Park

Posted in Gedicht, Gefühle on April 2, 2010 by Jonas

Im Park
Sitzt er da,
Mit geschlossenen Augen.
Und sie kommt.

Und er spricht sie an:
Er ruft ihren Namen.
Sie lächelt.

Und er sagt:
Du hast gefragt,
Wieso du nichts von mir wusstest.
Wenn du Zeit hast, dann bleib,
Und hör mir zu!
Und sie hört ihm zu.

Und er sagt:
Ich kann dir alles sagen,
und doch nichts erzählen.
Aber ich kann auch sagen:
Ich liebe dich.
Und sie weint,
Und stützt sich auf ihn.

Und er schweigt;
Mit geschlossenen Augen.
Und sie schweigt.

Schweigen an Schweigen.
Seite an Seite.
Im Park.

All we are is dust in the wind…

Posted in Gefühle on Oktober 28, 2009 by Jonas

Nichtsahnend durchstreifte ich youtube, und plötzlich hing dieser vertraute Hauch von Vanitas in meinen Ohren…
Ich fing an Mitzusingen, ohne zu wissen was:
I closed my eyes
Und dachte über das Lied nach. Eigenartig.
Only for a moment
Und ich spürte, das ich dieses Lied kannte – aber wie hieß es?
And the moment’s gone
Und mit ihm die Konzentration… Wie hieß dieses Lied!
All we are
is dust in the wind
Natürlich. Dust in the wind. Ich MUSSTE das lied noch einmal hören. Und noch einmal.

All we are is dust in the wind
Immer und immer wieder
Dust in the wind